Kultur rund um die Welt- Die USA

Die USA, die Heimat des Fastfood und Rugby.

Viele Menschen glauben, dass die USA eines der faulsten und hässlichsten Länder der Welt sein soll, aber dies entspricht so gar nicht der Wahrheit. Und genau aus diesem Grund möchte ich euch die wahren Vereinigten Staaten von Amerika vorstellen. Zu jeder Kategorie gibt es zudem einen kurzen Erfahrungsbericht aus der Redaktion.

Sport:

Ja, auch Sport wird in den USA groß geschrieben, denn neben Rugby und Basketball gibt es auch noch ganz viele verschiedene Sportarten in den USA. Eishockey, diese Sportart wurde im März 1875 in Montreal (Kanada) erfunden. Diese Sportart braucht sehr viel Disziplin und erfordert sehr viel Kraft. Trotzdem wird Sicherheit groß geschrieben, denn kein Mensch dieser  Welt möchte einen 170 km/h schnellen Puck in den Bauch oder gar das Gesicht bekommen.

„Auch American Football muss unbedingt noch mit auf die Liste. Das wird in den USA mindestens genauso gefeiert wie bei uns Fußball und im ganzen Land hängen Flaggen der NFL. Diese Sportart wird bereits an den High-Schools mit Begeisterung ausgelebt. Die Mädchen sind im Cheerleader Team dabei uns feuern ihre männlichen Footballspieler mit Tanz und Gesang an. Das größte Event ist der sog. SuperBowl, den wir letztes Jahr sogar an unserer Schule übertragen haben.“

Essen:                      

Natürlich kann ich diesen Punkt nicht aus der Liste nehmen, denn die USA sind bekannt für ihre Spezialitäten, wie Chickenwings, Burger und Pommes aber natürlich auch Süßes wie Brownies, Donuts und Pancakes mit Ahornsirup und Erdbeeren.

„Wusstet ihr, dass in Amerika das Frühstück sehr üppig ausfällt? So wird typischerweise Wurst mit Hash Browns (geraspelte Kartoffeln), Ei und Speck angeboten. Auch sogenannte „Buttermilk Biscuits“ werden vor allem in den Südstaaten gegessen. Dazu wird meistens eine cremige Béchamel-Sauce serviert, wodurch ein süß-würzig-zimtiges Brot-Saucen-Gemenge entsteht und ein wortwörtlich einmaliges Geschmackserlebnis bleibt.

Allgemein bleibt wohl zu sagen, dass das Essen in Amerika tatsächlich genauso ist, wie wir es uns in Deutschland typischerweise vorstellen: Große Portionen, Fett, ungesund und süß. Bei jeder Bestellung darf außerdem mit 18-35% Trinkgeld gerechnet werden. Da spielt das kostenlose (chlorige) Wasser auch keine große Rolle mehr. Genauso wenig wie das Umweltbewusstsein der AmerikanerInnen, welches Schlichtweg nicht vorhanden ist und bei der letzten Generation wahrscheinlich einen Herzstillstand verursachen würde.

Unbedingt unterscheiden sollte man noch zwischen den einzelnen Regionen in Amerika. Jede ist einzigartig und hat ihre Spezialitäten. Während es an der Westküste von Mexico über Los Angeles bis San José hervorragende Fischspezialitäten gibt, wird in der Region Idaho im Landesinneren das Wort „Kartoffel“ großgeschrieben. Wusstet ihr, dass diese Region die Pommes für MC Donalds produziert? “

Automobilität

Viele sehr teure Automarken kommen aus den USA. odge (siehe links), Mustang, Ford oder Chevrolet sind nur ein paar Beispiele. Manche dieser Autos haben manchmal über 800 PS und werden bis zum geht nichtmehr getuned, sodass diese manchmal mehr als 1200 PS haben.

Grand-Teton-Nationalpark, Wyoming

Dabei spielt es keine Rolle, ob das Automobil eigentlich noch fahrtauglich und sicher ist. Straßenzulassungen wie bei uns gibt es in den USA nämlich partout nicht. Apropos Straßen, diese sind natürlich passend zu den großen Autos ebenfalls nicht schmal. Interessant ist auch, dass der Mittelstreifen bei den Straßen immer gelb ist. Und ein weiterer Fun Fact zu Amerikas Straßen: Sie sind keinesfalls eben und beim Befahren entsteht das Gefühl in einer Achterbahn zu sitzen. Das ist vor allem in San Francisco ein sehr interessantes Phänomen. Wer denkt, dass die Autos schon besonders sind, hat noch keine amerikanischen LKWs gesehen, die einem ein richtiges USA Feeling vermitteln.“

San Francisco, California

Musik:

Die USA sind ein Land, die für ihre Vielfalt an Musikstilen bekannt sind. Vom Blues und Jazz bis hin zu Rock und Pop hat die amerikanische Musikszene viele einzigartige.

Eine der einflussreichsten Musikrichtungen, die aus den USA stammen, ist der Rap. Geboren in den Straßen von New York City in den 1970er Jahren, hat sich der Rap inzwischen zu einem weltweit beliebten Genre entwickelt. Mit einzigartigen Beats und poetischen Texten hat der Rap viele Künstler hervorgebracht, die die Charts dominieren.

Neben dem Rap ist die klassische Musik auch ein wichtiger Bestandteil der US-amerikanischen Musikgeschichte. Viele berühmte klassische Komponisten wie Aaron Copland und Leonard Bernstein haben dazu beigetragen, die amerikanische Musikszene zu prägen.

Canyonland-Nationalpark, Utah

„Schlussendlich bleibt zu sagen, die Vereinigten Staaten von Amerika haben unendlich viel zu bieten und sind definitv einen Besuch wert. Dabei sollte der Geldbeutel wohl eher etwas lockerer sitzen, denn die Preise sind durch die Wirtschaft und hohe Inflation enorm gestiegen. Ebenfalls sollte man sich nicht von den vielen Obdachlosen erschrecken lassen, die in den großen Städten ganze Zeltlager auf den Gehwegen aufschlagen. Eines der erstaunlichsten Dinge ist, dass man innerhalb weniger Stunden vom Meer über gigantische Bäume, Schluchten und Bergen alle Landschaften gesehen hat. Es ist wirklich kaum zu glauben, wie vielfältig dieses Land ist, wie offen die Menschen dort sind und was es alles zu erleben gibt.“

Yellowstone-Nationalpark, Wyoming

Maxi Wäger, 7c

Kommentare & Fotos: Jasmin Fuhrmann 11B